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Ulrich Lehensteiner ist ein österreichischer Komponist, dessen Schaffen in der lebendigen Wiener Musiktradition verwurzelt ist und zugleich eine unverkennbar zeitgenössische künstlerische Sprache entwickelt. Seine Musik verbindet kompositorisches Handwerk mit unmittelbarer emotionaler Ausdruckskraft und schafft Werke, die ein heutiges Publikum unmittelbar ansprechen, ohne dabei künstlerische Tiefe einzubüßen.


Sein Schaffen umfasst Klavier-, Kammer- und Orchestermusik und zeichnet sich durch lyrische Ausdruckskraft, dramatische Erzählweise sowie ein orchestrales Denken aus, das selbst seine Werke für Klavier solo prägt. Vergangenes versteht Lehensteiner dabei nicht als etwas, das bewahrt werden muss, sondern als Ausgangspunkt für neues künstlerisches Schaffen. Seine Kompositionen wollen frühere Stilrichtungen nicht nachbilden, sondern auf zeitbeständigen musikalischen Ideen aufbauen und diese mit einer eigenständigen zeitgenössischen Handschrift weiterentwickeln.


Lehensteiner studierte von 2015 bis 2019 Komposition bei Rina Furano und absolvierte anschließend ein Tonsatzstudium am Prayner Konservatorium Wien. Seither fanden seine Werke durch Aufführungen, Einspielungen und internationale Auszeichnungen zunehmende Beachtung. Nach einem Komponistenporträt-Konzert in Wien im Jahr 2023 wurde er 2024 vierfach in der Kategorie Komposition der Bach International Music Competition ausgezeichnet. Seine Musik wurde auf ORF III sowie Radio Stephansdom ausgestrahlt und liegt mittlerweile auf drei Werkaufnahmen vor: Klaviersonate h-Moll (2025), eingespielt von Haley Myles, Fantasia Fanatica (2026) sowie Eight Melodies (2026), beide eingespielt von Tim Goss. Zu seinen jüngsten Konzerttätigkeiten zählen Auftritte in Österreich und Großbritannien, darunter Konzerte in St George’s Hanover Square, St Alfege Church und der University Church of St Mary the Virgin in Oxford.


Obwohl Lehensteiner in erster Linie als Komponist tätig ist, tritt er regelmäßig auch als Pianist mit seinen eigenen Werken auf. Diese enge Verbindung zwischen Komposition und Interpretation prägt seine künstlerische Handschrift und ermöglicht es ihm, musikalische Ideen unmittelbar vom Instrument aus zu entwickeln, ohne dabei den orchestralen Blick auf Klangfarbe, Form und Dramaturgie zu verlieren.

 

Im Zentrum von Lehensteiners künstlerischem Selbstverständnis steht die Überzeugung, dass handwerkliche Meisterschaft allein noch keine Kunst schafft. Technische Perfektion gewinnt ihren eigentlichen Sinn erst dann, wenn sie Schönheit, Emotion und Gedanken zum Ausdruck bringt. Seine Musik sucht daher die Verbindung von intellektueller Substanz und unmittelbarer emotionaler Wirkung. Sie soll wiederholtes Hören belohnen und zugleich einem heutigen Publikum unmittelbar zugänglich sein. Anstatt eindeutige Geschichten vorzugeben, lädt sie die Hörerinnen und Hörer dazu ein, eigene Bilder und Bedeutungen zu entdecken. Mit jedem neuen Werk möchte Lehensteiner zur lebendigen Weiterentwicklung des Konzertrepertoires beitragen und Musik schaffen, die berührt, nachhallt und menschlich bleibt.

Ulrich Lehensteiner is an Austrian composer whose work is rooted in Vienna’s enduring musical tradition while speaking with a distinctly contemporary voice. His music seeks to unite structural craftsmanship with emotional immediacy, creating works that communicate directly with contemporary listeners while remaining artistically ambitious.


His compositions span piano solo, chamber and orchestral music, and are characterised by lyrical expression, dramatic narrative and an orchestral imagination that extends even to his writing for solo piano. Rather than treating the past as something to be preserved, Lehensteiner regards it as the starting point for new artistic creation. His works seek not to recreate earlier styles, but to build upon enduring musical ideas through an individual contemporary voice.


Lehensteiner studied composition with Rina Furano from 2015 to 2019 and later completed studies in music theory at the Prayner Conservatory Vienna. Since then, his work has gained increasing recognition through performances, recordings and international awards. Following a Composer Portrait concert in Vienna in 2023, he received four awards in the composition category of the Bach International Music Competition in 2024. His music has since been broadcast on ORF III and Radio Stephansdom and has been recorded on three dedicated releases: Piano Sonata in B minor (2025), performed by Haley Myles, Fantasia Fanatica (2026) and Eight Melodies (2026), both performed by Tim Goss. Recent concert activities include performances in Austria and the United Kingdom, with appearances at St George’s Hanover Square, St Alfege Church and the University Church of St Mary the Virgin in Oxford.


Although primarily active as a composer, Lehensteiner regularly appears as pianist in performances of his own music. This close relationship between composition and performance informs his artistic voice, allowing musical ideas to develop directly from the instrument while retaining an orchestral sense of colour, structure and dramatic pacing.


At the heart of Lehensteiner’s work lies the conviction that craftsmanship alone does not create art. Technical mastery becomes meaningful only when it serves beauty, emotion and thought. His music therefore seeks to unite intellectual substance with immediate emotional communication, creating works that reward repeated listening while remaining accessible to contemporary listeners.  Through each new work, he hopes to contribute to the continuing evolution of the concert repertoire while creating music that remains meaningful, engaging and deeply human.